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Sozialpädagogin/ Sozialpädagoge (Diplom oder BA) für das Team Ambulante Hilfen

 

Sozialpädagogin/ Sozialpädagoge im Anerkennungsjahr für eine Wohngruppe in Hildesheim.

 

Erzieherinnen/ Sozialassistentinnen (w/m) für die Kindertagesstätten in Stadt und Landkreis Hildesheim.

 

Ausführliche Informationen finden Sie unter Service - Jobbörse

Offener Treff

Flüchtlinge, Migranten und Einheimische sind alle zwei Wochen montags ab 18.30 Uhr im Rahmen des Projektes "Willkommen in Hildesheim" zum Offenen Treff im Caritashaus (Pfaffenstieg 12) eingeladen.

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Eingliederungshilfe / Ambulantes betreutes Wohnen

Die Caritas Eingliederungshilfe bietet mit ihrem Angebot des Ambulant Betreuten Wohnens seelisch beeinträchtigen Menschen durch Beratung, Begleitung und Unterstützung konkrete alltagsrelevante Hilfe, um in ihrer persönlichen Lebenssituation ein selbständiges Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

 

 

Kontakt

Caritas Eingliederungshilfe
Ambulant Betreutes Wohnen
Pfaffenstieg 12
31134 Hildesheim

Telefon: 0 51 21 / 16 77 230
Telefax: 0 51 21 / 16 77 247
E-Mail: eingliederungshilfe@caritas-hildesheim.de
Internet: www.caritas-hildesheim.de

 

Was ist Ambulant Betreutes Wohnen?

Ambulant Betreutes Wohnen bietet Menschen in ihrer persönlichen Lebenssituation durch Beratung, Begleitung und Unterstützung konkrete alltagsrelevante Hilfe, um ein selbständiges Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Es handelt sich um ein freiwilliges und selbstbestimmtes Hilfeangebot, das nichts mit gerichtlich angeordneter Betreuung zu tun hat. Es kann jedoch eine Ergänzung und Unterstützung der Tätigkeit eines vorhandenen rechtlichen Betreuers sein.

Betreutes Wohnen ist eine fachlich fundierte aufsuchende psychosoziale Hilfe zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Am einfachsten ist das Ambulant Betreute Wohnen mit einem „psychosozialen Pflegedienst“ zu vergleichen.

Die Betreuung durch eine feste Ansprechperson findet durch Hausbesuche oder Treffen ausserhalb der eigenen Wohnung statt. Wir bieten auch Aktivitäten in der Gruppe, um Einsamkeit entgegenzuwirken und Kontakte zu fördern.

Form, Intensität und Anliegen der Betreuung richten sich nach Fähigkeiten und Bedürfnissen des Einzelnen und werden in gemeinsamer Absprache und mit dem Kostenträger in einer sog. Hilfeplankonferenz festgelegt.

Ambulant Betreutes Wohnen sucht die Balance zwischen notwendiger Unterstützung und weitestgehender Selbständigkeit der begleiteten Person in ihrem sozialen Umfeld.

 

Unsere Leistungen

Unsere Hilfsmöglichkeiten sind sehr vielseitig und orientieren sich an Ihren Bedürfnissen.

Wie bieten Ihnen Begleitung und Unterstützung:

  • bei der Alltagsbewältigung und Haushaltsführung
  • bei der Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung
  • bei Ämter- und Behördengängen
  • beim Umgang mit einer psychischen Erkrankung, Sucht oder Behinderung
  • bei der Inanspruchnahme von medizinischen, therapeutischen, psychosozialen und suchtbezogenen Hilfen
  • in Krisen, Rückfällen, während und nach Klinikaufenthalten
  • beim Erreichen von längeren Abstinenzphasen bei Suchtkranken
  • zur Stärkung von Selbstsicherheit und sozialen Kompetenzen
  • beim Aufbau, Wiederherstellen und Aufrechterhalten sozialer Kontakte zu Angehörigen, Nachbarn und Freunden
  • bei der Beschaffung und Erhaltung einer Wohnung
  • bei der Arbeits- und Beschäftigungssuche

Form, Intensität und Anliegen der Betreuung richten sich nach Fähigkeiten und Bedürfnissen des Einzelnen und werden in gemeinsamer Absprache und mit dem Kostenträger in einer sog. Hilfeplankonferenz festgelegt.

Überwiegend handelt es sich um individuelle Kontakte, es sind jedoch auch Gruppenkontakte möglich, wenn dies Ihren Anliegen entspricht.

 

Soziale Gruppe

Wir bieten Ihnen die Teilnahme an unserer sog. Sozialen Gruppe. Gemeinsam frühstücken, sich unterhalten, über Erfolge, aber auch Schwierigkeiten mit anderen sprechen und Gemeinschaft statt Alleinsein zu erfahren… dies und mehr sind Zielstellungen der Gruppe. Aktivitäten werden geplant, es geht mal lustig zu und dann werden wieder ernsthafte Gespräche geführt. Zur Teilnahme ist nicht unbedingt eine Kostenübernahme notwendig, bitte kontakten Sie uns bei Interesse.

Für wen sind wir da?

Frauen und Männer aus Stadt und Landkreis Hildesheim mit seelisch-psychischen Problemen, drohender oder bestehender Behinderung oder Suchterkrankung, die alleine oder mit Angehörigen in einer Wohnung leben und Unterstützung möchten, können unser Angebot in Anspruch nehmen.

  • Menschen mit psychischen Störungen, Z.B. Persönlichkeitsstörungen wie Borderline-Persönlichkeit oder ängstlich-vermeidender Persönlichkeit, Psychosen, schweren Depressionen, bipolarer (manisch-depressiver) Störung oder chronischer Traumatisierung
  • Menschen mit Suchtproblemen und Doppeldiagnosen (Sucht und psychische Störung) sowie chronisch mehrfachbeeinträchtigte abhängigkeitserkrankte Menschen (CMA)
  • Behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen, die in problematischen Familiensystemen leben oder Kinder haben
  • Geistig und körperlich Behinderte
  • Erwachsene, junge Erwachsene und über 60-Jährige

Menschen mit chronischer Suchtmittelabhängigkeit und/oder schweren psychischen Störungen haben wenig Chancen, ohne aufsuchende und nachgehende Unterstützung an notwendigen therapeutischen Angeboten teilzunehmen. Häufig bleiben sie auf der Suche nach einem adäquaten Therapieplatz erfolglos. Daher ist es eine wesentliche Aufgabe des Ambulant Betreuten Wohnens als Eingliederungshilfe dem Betreuten bei der Nutzung des psychosozialen Hilfesystems zur Seite zu stehen, Wege aufzuzeigen und zu ebnen.

Hinsichtlich der Betreuung von Menschen mit Suchterkrankungen und psychischen Störungen besteht eine enge Kooperation mit der Psychosozialen Beratungs- und Behandlungsstelle, die über sozial- und psychotherapeutische Kompetenz männlicher und weiblicher Suchtberater und Psychotherapeuten in der ambulanten medizinischen Rehabilitation verfügt, der Selbsthilfe und dem niedrigschwelligen Kontaktcafé Trockendock. Die Eingliederungshilfe arbeitet intensiv mit der Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle und dem Familienmanagement in unserem Hause zusammen. Hier besteht große Kompetenz in der Beratung, Therapie und konkret-anleitenden Unterstützung von Familien, Kindern, Jugendlichen und Eltern.

 

Unser Team

Die Caritas Eingliederungshilfe arbeitet in einem Team aus Sozialpädagogen, Pädagogen, Suchttherapeuten und Psychologischen Psychotherapeuten. Jeder Klient hat dabei seinen persönlichen Betreuuer oder seine persönliche Betreuerin. Das Team der Caritas Eingliederungshilfe setzt sich wie folgt zusammen:

  • Andreas Iloff, Dipl.-Pädagoge/-Sozialpädagoge, Sozialtherapeut/Sucht,  Psychotherapeut (HPG), Geschäftsbereichsleitung Sucht- und Eingliederungshilfe
  • Annette Kratz, Verwaltungsangestellte
  • Rebecca Gloris, Dipl.-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (z.Zt. Erziehungsurlaub)
  • Anna Höljes, Dipl.-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
  • Katja Hüller, Dipl.-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
  • Meike Luttmann, Dipl.-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
  • Nora Menzel, Dipl.-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
  • Heiko Poppe, Dipl.Sozialarbeiter/Sozialpädagoge
  • Sabine Schröder, Dipl.Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
  • Anja Watermann, Dipl.-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
  • Jens Weidner, Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (BA)

Sie finden uns montags bis freitags im Haus der Caritas, Pfaffenstieg 12, 31134 Hildesheim. Für Rollstuhlfahrer ist die gesamte Einrichtung barrierefrei zu erreichen.

 

Unser Konzept

Das Ambulant Betreute Wohnen ist ein am Individuum und dessen Bedarf orientiertes komplementäres Angebot gemäß §§ 53, 54 ff SGB XII i.V.m. § 55 SGB IX als Leistung zur sozialen Eingliederung im Rahmen der Hilfen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.
Ziel ist, den betreuten Menschen individuelle Hilfen zu einer weitgehend eigenständigen und selbstbestimmten Lebensführung in der eigenen Wohnung und sozialen Umfeld zu eröffnen und zu erhalten.
Im Ambulant Betreuten Wohnen wird fachlich fundierte aufsuchende Arbeit auf der Grundlage einer tragfähigen Beziehung zwischen Bezugsbetreuer und Betreutem unter Einbezug wichtiger Bezugspersonen geleistet. Es ist ein langfristig konzipiertes und verbindlich vereinbartes ambulantes Hilfeangebot.

Referenzrahmen unserer Konzeption sind die Gemeinsamen Empfehlungen der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen, des Nds. Landkreistages und des Nds. Städtetages zum Ambulant Betreuten Wohnen im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem Bundessozialhilfegesetz (BSHG) aus dem Jahre 2002.

Fachlicher Hintergrund unseres Ambulant Betreuten Wohnens ist eine am Verhalten und Erleben des einzelnen Klienten ausgerichtete lebenswelt- und ressourcenorientierte psychosoziale Haltung in der Tätigkeit. Wichtig ist uns eine konkrete Hilfe zur Stabilisierung, Aktivierung und Integration für den Betreuten, so dass dieser soviel Unterstützung wie nötig erhält, zugleich aber in seinen Selbstmanagementfähigkeiten angemessen gestärkt wird. In konsequenten Schritten streben wir die Erfahrung von Erfolgserlebnissen im Sinne eines Empowerment an, um den Betreuten aus seiner passiven Rolle zu einem neuen Selbstverständnis als aktiver Gestalter seines Lebens zu verhelfen. Hierfür ist die Beachtung der individuellen Bedürfnisse und Motive, aber auch notwendiger Entwicklungsschritte und sozialer Anforderungen zentral. Im multiprofessionellen Team aus Sozialarbeitern, Pädagogen, Psychologischen Psychotherapeuten und anderen Fachkräften bemühen wir uns um ein möglichst umfassendes, ganzheitliches Fallverständnis.

Eine solche Fallstrukturierung ist durch das biopsychosoziale Modell der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO, 2006) umfassend und mehrdimensional möglich.
Funktionale Gesundheit ist hiernach der in der Rehabilitation anzustrebende Zielzustand. Nach der ICF gilt eine Person dann als funktional gesund, wenn vor ihrem gesamten Lebenshintergrund (personbezogene und Umweltfaktoren, die entweder Förderfaktoren oder Barrieren darstellen)

 

  1. ihre körperlichen, geistigen und seelischen Funktionen allgemein anerkannten Normen entsprechen,
  2. sie all das tut oder tun kann, was von einem Menschen ohne Gesundheitsproblem erwartet wird (Konzept der Aktivitäten), und
  3. sie ihr Dasein in allen Lebensbereichen, die ihr wichtig sind, in der Weise und dem Umfang entfalten kann, wie es von einem Menschen ohne Beeinträchtigung der Funktionen oder Aktivitäten erwartet wird (Konzept der Teilhabe an Lebensbereichen).

Diese systemisch-integrative, rehabilitativ orientierte Perspektive ermöglicht es, Förderfaktoren, Ressourcen und Selbsthilfekräfte in der Person und ihrem sozialen Umfeld zu erkennen und zu stärken, aber auch ungünstige Bedingungen und Barrieren in den Blick zu nehmen und behutsam zu verändern. Zur selbstbestimmten Lebensführung im Alltag gehört auch die Übernahme von Verantwortung und Pflichten. In der Bereitschaft und Fähigkeit dazu soll der Betreute gestärkt werden.
Das Konzept der Teilhabe nach ICF bezieht sich auf den Menschen als Subjekt in Gesellschaft und Umwelt. Teilhabe ist das Einbezogensein einer Person in eine Lebenssituation oder einen Lebensbereich. Das Konzept der Teilhabe ist mit Fragen nach dem Zugang zu Lebensbereichen sowie der Daseinsentfaltung und dem selbstbestimmten Leben und gleichberechtigten Teilhabe verknüpft sowie mit Fragen der Zufriedenheit, der erlebten gesundheitsbezogenen Lebensqualität und der erlebten Anerkennung und Wertschätzung in den Lebensbereichen, die für die zu betreuende Person von Bedeutung sind. Deshalb ist es wichtig, die Ziele der Eingliederungshilfemaßnahme gemeinsam mit dem zu Betreuenden zu erarbeiten.
Die vertrauensvolle und transparente Zusammenarbeit mit den weiteren Akteuren des Hilfesystems, Kostenträgern und ggf. rechtlichen Betreuern ist uns in unserer Rolle als Komplementärdienst selbstverständlich.

Ausgehend von der individuellen Hilfeplanung streben wir eine Vernetzung von professioneller Hilfe, privater Unterstützung und Nachbarschaftshilfe im Sinne eines „Hilfemix“ an, der für den Menschen mit Behinderung bei effizientem Mitteleinsatz ein weitgehend normales Leben ermöglicht.

Das ausführliche Konzept können Sie zur persönlichen Information downloaden. Bei Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nichts ist so gut, dass es sich nicht noch weiterentwickeln kann.


Caritas Hildesheim PDF Konzeption Ambulant Betreutes Wohnen 70 K

 

Kosten

Die Kosten für das Ambulant Betreute Wohnen als Eingliederungshilfe nach SGB XII werden vermögens- und einkommensabhängig nach Antragstellung von Stadt und Landkreis Hildesheim übernommen. Gerne begleiten wir Sie während des gesamten Antragsverfahrens.

Selbstverständlich können Sie die Kosten auch selbst übernehmen, wenn die Voraussetzungen für die Zahlung durch Stadt und Landkreis nicht vorliegen oder es Ihnen angenehmer ist, ohne Antrag und Hilfeplanverfahren die Unterstützung zu vereinbaren.

Bei Interesse vereinbaren wir gerne mit Ihnen, Angehörigen oder rechtlichen Betreuern ein unverbindliches und kostenloses Informationsgespräch in unserem Büro oder bei Ihnen.

 

 

Kontakt

Caritas Eingliederungshilfe
Ambulant Betreutes Wohnen

Pfaffenstieg 12

31134 Hildesheim

 

Tel.: 0 51 21 / 16 77 230

Fax: 0 51 21 / 16 77 247


E-Mail: eingliederungshilfe@caritas-hildesheim.de

Internet: www.caritas-hildesheim.de



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