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Offener Treff

Flüchtlinge, Migranten und Einheimische sind alle zwei Wochen montags ab 18.30 Uhr im Rahmen des Projektes "Willkommen in Hildesheim" zum Offenen Treff im Caritashaus (Pfaffenstieg 12) eingeladen.

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Basta ya!

Seit über 50 Jahren herrscht in Kolumbien ein blutiger Bürgerkrieg, der hierzulande fast in Vergessenheit geraten ist. Eine Ausstellung von Caritas international erinnert an die Menschen, die unter dieser bewaffneten Auseinandersetzung leiden und sich sehnlichst Frieden wünschen. Die Ausstellung ist derzeit im Caritashaus in Hildesheim (Pfaffenstieg 12) zu sehen.

 

Plakat zur Kolumbien-Ausstellung von Caritas International Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos wird im Dezember den Friedensnobelpreis in Empfang nehmen. Seit vier Jahren verhandelt seine Regierung mit den linken Rebellen um ein Ende des Bürgerkrieges, in dem Staat, Farc-Rebellen und Paramilitärs um die Macht im Land kämpfen. Ein Frieden scheint möglich, auch wenn ein entsprechendes Friedensabkommen jüngst in einem Referendum von der Bevölkerung knapp abgelehnt wurde. Doch was für ein Frieden?

 

„Ich weiß nichts von einem Frieden. Hier wird es nur immer schlimmer“, sagt Luis Sinistera. Der 32-Jährige lebt in einem Dorf am Rio Guapi und ist bereits mehrfach aus seinem Dorf vertrieben worden, weil sich bewaffnete Gruppen direkt vor seiner Haustür Gefechte geliefert haben. Mit Hilfe der Caritas ist er zurückgekehrt. Denn: „Wovon hätte ich meine Familie in der Stadt ernähren sollen“, fragt sich der vierfache Vater.

 

Luis Sinistera ist einer der Menschen, die in der Ausstellung zu Wort kommen. Aufklappbare Stelen beinhalten die Portrait-Fotografien der Konfliktopfer sowie ihre persönlichen Geschichten. Ergänzt wird die Ausstellung durch Informationstafeln und eine Medieninsel, die über die Hintergründe des kolumbianischen Bürgerkriegs und die Arbeit von Caritas international in diesem Kontext informieren.

 

Die Ausstellung ist bis zum 2. Dezember im Caritashaus (Hildesheim, Pfaffenstieg 12) zu besichtigen. Geöffnet ist montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr.

 

Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 10. November, um 17 Uhr. Nach einem Grußwort von Hedwig Mehring vom Diözesancaritasverband wird Andrea Edler in die Ausstellung einführen. Die Mitarbeiterin von Caritas International war vor Ort in Kolumbien und hat die Geschichten der Menschen aufgeschrieben.


Weitere Informationen:



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